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Das Ende der Pechsträhne - Beginn der Glückssträhne

Wenn du glaubst, eine Pechsträhne zu haben oder wenn du mehr Glück in deinem Leben erfahren möchtest, dann könnte folgendes Experiment für dich hilfreich sein:

 

Zunächst etwas, worüber es nachzudenken lohnt:
 

Schamanen sagen: Energie folgt der Aufmerksamkeit.

 

Einer der wichtigsten deutschen (Hypno-)Therapeuten Gunther Schmidt sagt: „Erleben wird erzeugt durch Aufmerksamkeitsfokussierung.“

 

Ähnliches findet sich bei Emerson: „Der Mensch ist das, was er den ganzen Tag lang denkt.“

 

In der Quantenphysik sind die Ergebnisse von Experimenten oft vom Beobachter, Experimentator oder vom Versuchsaufbau abhängig. Z.B. verhält sich Licht als Teilchen, wenn ein Teilchencharakter erwartet wird, und es verhält sich als Welle, wenn Wellencharakter erwartet wird.

 

Im Negativen heißt es dann (nach Hiob): „Denn ich fürchtete einen Schrecken und er traf mich.“

An anderer Stelle in der Bibel heißt es dann allgemeiner: „Es geschieht ganz nach eurem Glauben.“

 

Welche Konsequenzen kann man daraus ziehen, wenn auch nur ein Fünkchen Wahrheit in diesen Beobachtungen steckt?


Wie wäre es mit einem Experiment, um diese Thesen zu überprüfen? Da eignet sich ja geradezu der Umstand, wenn man glaubt, man habe ein „Pechsträhne“.

Als erstes wäre es hilfreich, wenn man den Gedanken ablegt, man habe eine Pechsträhne. Du kennst vielleicht folgendes Beispiel: Denke nicht an einen rosaroten Elefanten! Was passiert? Es erscheint zumindest kurz ein Bild von dem Elefanten vor dem inneren Auge, obwohl du das vermeiden wolltest. Ähnlich verhält es sich, wenn du nicht an die Pechsträhne denken willst. Welche Möglichkeiten haben wir, um uns von dieser gedanklichen Beschäftigung mit dem Thema zu lösen? Wir können das innere, nicht gewollte Bild des rosaroten Elefanten oder in unserem Fall den Gedanken an die Pechsträhne als Erinnerungshilfe nutzen, um unsere Aufmerksamkeit davon abzuziehen und in eine andere Richtung zu lenken. Zur Neuausrichtung der Aufmerksamkeit sind folgende Fragen nützlich: „Woran kann ich erkennen, dass jetzt die Pechsträhne aufhört und die Glückssträhne anfängt?

 

Ebenfalls kann man sich fragen: „Woran erkenne ich, dass ich Glück in meinem Leben habe? Welche positiven Ereignisse sind mir in der jüngeren Vergangenheit begegnet und welche positiven Ereignisse werden sich mir als nächstes zeigen?“

Wenn diese Fragen in dieser Situation zu „hart“ sind, kann man sie auch anfangs folgendermaßen formulieren: „Nur mal angenommen, jetzt würde eine Glückssträhne beginnen… woran würde ich es wohl als erstes merken?“ usw. Man kann auch einfach neugierig sein und fragen: „Ich frage mich, was mir wohl als nächstes Positives widerfährt.“

 

Manchmal ist es ja auch so, dass sich ein vermeintliches Unglück als wahres Glück herausstellt, wenn man sein Leben aus einer weiteren Perspektive aus betrachtet.

 

Im Grunde geht es um die Umfokussierung auf positive Ereignisse (insbesondere in der näheren Zukunft). Deswegen kann man auch ähnliche Fragen, wie sie oben beispielhaft aufgeführt sind, formulieren.

 

Da es anfangs etwas ungewöhnlich sein kann, diese neue Aufmerksamkeitsfokussierung zu praktizieren, sollte man sich mehrmals täglich solche Fragen stellen und z.B. Erinnerungen diesbezüglich auf post-its oder ins Handy schreiben. Jedes dankbar registrierte positive Ereignis festigt dann die Überzeugung/den Glauben, dass man Glück hat. Und Bedeutung von Glauben und Überzeugungen kann man gar nicht hoch genug bewerten: „Wahrlich, ich sage euch: Wer zu diesem Berg sagt: <Heb dich hinweg und stürze dich ins Meer!>, und nicht zweifelt in seinem Herzen, sondern glaubt, dass alles geschieht, was er sagt, dem wird es geschehen. Darum sage ich euch: Alles, worum ihr betet und bittet – glaubt nur, dass ihr es schon erhalten habt, dann wird es euch zuteil.“  Gut ist es ebenfalls, wenn man sich z.B. mit seinem Partner über erfolgte positive Ereignisse austauscht, weil dann zusätzlich ein stärkeres Maß an Aufmerksamkeit gebündelt in die positive, gewünschte Richtung fließt. Dazu ein weiterer, mehrdeutiger Bibelspruch:

Matthäus: „Weiter sage ich euch: wo zwei unter euch eins werden, warum es ist, dass sie bitten wollen, das soll ihnen widerfahren von meinem Vater im Himmel. Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.

 

Auch Glücksforscher und Psychologen, die sich mit Wahrnehmung beschäftigen, bestätigen, dass eine positive, optimistische Grundeinstellung und die Fokussierung auf Positives wirklich dazu führen, dass diesen Menschen mehr Positives widerfährt. So machte z.B. Professor Richard Wiseman Experimente diesbezüglich. In einem Experiment platzierte er Anzeigen auf den ersten Seiten einer Zeitung, die nur für seine Teilnehmer bestimmt waren. In den Anzeigen stand an die Teilnehmer gerichtet, dass wenn sie diese Anzeige dem Experimentator zeigen, sie 150 $ gewinnen. Die vorgegebene Aufgabe an die Teilnehmer bestand jedoch nur darin, die Anzahl der Anzeigen in der Zeitung zu zählen. Seine Experiment-Teilnehmer, die als optimistisch und positiv eingeschätzt wurden, entdeckten  diese Anzeigen viel häufiger als solche Teilnehmer, die nicht so positiv eingestellt sind.

 

Gelegenheiten und Möglichkeiten,  die einen positiveren Verlauf auf das Leben nehmen, werden durch diese Art der Aufmerksamkeitsfokussierung eher wahrgenommen.

Und das Gute ist, dass wenn man es für 2-4 Woche praktiziert hat, dieses zur Gewohnheit wird.

 

 

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